Der erste gemeinsame Campingurlaub – Teil 5

Das Fazit

Camping Soulac Plage Sandaya – Mobilheim | Juni 2018

Frankreich. Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine. L’Amelie bei Soulac-sur-Mer.

Nun haben wir also unseren ersten gemeinsamen Campingurlaub erfolgreich verlebt. Die meisten Erlebnisse waren auch wirklich schön, andere Dinge haben uns nicht ganz so gut gefallen. In den letzten Beiträgen habe ich bereits erwähnt, dass wir diese Art von Urlaub in einem Mobilheim nicht noch einmal machen möchten, Campingplätze aber auf jeden Fall weiterhin unser Ziel sind.


Es war recht unbequem

Die Größe des Mobilheims war sehr angenehm, auch die Küche hat uns gut gefallen und wir konnten uns dadurch sehr gut versorgen. Was uns allerdings gar nicht gefallen hat, war die Ausstattung der Terrasse und die Sitzecke im Mobilheim.

Die Terrasse war mit einer Sitzbank-Tisch-Kombination ausgestattet, wie man sie von Rasthöfen kennt. Wir hatten also sehr harte und unbequeme Sitzbänke. Mit Handtüchern und Decken haben wir versucht es etwas zu verbessern, da aber auch keine Rücklehne vorhanden war, war das eigentlich kaum möglich.

So kann man sich ja nun vorstellen, wie bequem das Sitzen an diesem Tisch war. Zum Essen war es ok, länger hat man es aber dort nicht ausgehalten. Gemütlich Essen und anschließend mit einem Glas Weißwein zurück lehnen war so leider nicht möglich.

Zur Ausstattung gehörten weiter zwei recht simple Strandstühle. Diese waren ebenfalls sehr unbequem. Auch hier haben wir mit Decken und Handtüchern versucht etwas auszubessern.

Alles in Allem gab es aber so leider keinen wirklich gemütlichen Tag auf der Terrasse, was für uns eigentlich dazu gehört hätte.

Die Sitzecke im Mobilheim war auch nicht wirklich ideal. Die Sitzbank war sehr niedrig und weich, so dass man da nur als wirklich großer Mensch gut sitzen konnte. Wir haben es dann am Abend so gemacht, dass Bredux auf der Bank saß und ich mir einen der Stühle mit einer Decke ausgestattet habe.  


Warum haben wir eigentlich abends immer drinnen gesessen?

Nun ja, draußen waren am Abend so viele Mücken, dass es nicht möglich war, dort sitzen zu bleiben – also sind wir immer rein gegangen. Dies hatte allerdings auch einen gravierenden Nachteil, denn die Fenster waren alle nicht mit Fliegengittern versehen. Wir saßen also am Abend in der Bude und es wurde immer wärmer und wärmer. Das war besonders in der heißen zweiten Woche sehr unangenehm.


Ein anderer Campingplatz soll es werden

Hätte es auf diesem Campingplatz nicht das Angebot mit den Mobilheimen gegeben, wären wir dort wohl nicht hingefahren. Wir hätten uns einen Campingplatz mit schönen Dünen ausgesucht, von dem aus man den Strand gut erreicht. Auf Animation und Poolanlage legen wir keinen Wert. Es reichen ordentliche Sanitäranlagen, ein Shop für die nötigsten Lebensmittel und dann gerne viel Sand, Dünengras und Pinienwälder.


Was wir möchten und was wir nicht möchten

Der Urlaub hat uns eine gute Möglichkeit gegeben einen Campingurlaub gemeinsam zu testen und auch uns anzusehen, wo es beim nächsten Mal hingehen soll. Er war eine große Entscheidungshilfe dabei, dass wir einen eigenen Wohnwagen haben möchten.

Für Personen die den ganzen Tag unterwegs sind, ständig Tagestouren unternehmen und im Prinzip nur einen Ausgangspunkt für dieses benötigen ist so ein Mobilheim sicherlich eine gute Sache. Wir möchten allerdings in unserem Urlaub auch wirklich dort wohnen und uns rundherum wohl fühlen, weshalb wir zukünftig unser eigenes Zuhause mitnehmen werden.

Wir wissen nun worauf wir Wert legen und worauf nicht. Das fängt schon alleine bei bequemen Sitzmöbeln an, auf denen man einen gemütlichen Abend verbringen kann. Dann geht es weiter mit so einfachen Dingen wie Fliegengittern vor den Fenstern um Luft, aber keine Mücken rein zu lassen. Des Weiteren freuen wir uns darauf, zukünftig sehr mobil zu sein. Wenn es uns also an einem Ort nicht gefällt oder uns die Nachbarn zu sehr auf den Keks gehen, dann fahren wir einfach weiter.

Wo wir hingegen keinen Wert drauf legen, sind z. B. Animateure oder Pools und so möchten wir diese auch in Zukunft nicht mit bezahlen, wenn wir einen Stellplatz buchen.

Hiermit enden also die Berichte von unserem Urlaub in Soulac-sur-Mer und die Entscheidung für einen eigenen Wohnwagen ist gefallen. Wie es uns bei der Wohnwagensuche ergangen ist, was wir uns vorgestellt haben und ob diese Vorstellungen erfüllt wurden, das werden wir in den nächsten Berichten erzählen.


Der erste gemeinsame Campingurlaub – Teil 1

Der erste gemeinsame Campingurlaub – Teil 2

Der erste gemeinsame Campingurlaub – Teil 3

 



Links:

Camping Soulac Plage: https://www.sandaya.de/unsere-campingplaetze/soulac-plage

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.