Die Wohnwagensuche – Teil 1

Was wir für Vorstellungen von unserem zukünftigen Urlaubsbegleiter haben, wie die Suche begann und warum für uns kein Wohnmobil in Frage kommt

Wie bereits in den Berichten über unseren letzten Urlaub in Soulac-sur-Mer erzählt, haben wir uns für den Kauf eines eigenen Wohnwagens entschieden.

Die Entscheidung dafür fiel uns auch gar nicht schwer, da ein anderer Urlaub für uns erstmal nicht in Frage kommt. Worüber wir allerdings kurz nachgedacht haben ist, ob nun ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil für uns das Richtige ist.


Warum eigentlich kein Wohnmobil?

Die Punkte, die bei uns den Ausschlag für den Entscheid zu einem Wohnwagen gegeben haben, sind folgende:

  1. Die Mobilität vor Ort – Der Wohnwagen bekommt einen festen Stellplatz und wir können weiterhin bequem das Auto nutzen. Natürlich kann man vor Ort auch mit dem Wohnmobil umher fahren, aber in dem Fall muss man das Wohnmobil jedes Mal wieder neu ausrichten und auch das ein oder andere abbauen bevor man startet und später wieder aufbauen. Wohingegen man bei einem PKW mit Wohnanhänger einfach ins Auto hüpft und weg fährt. Zudem kommt die einfachere Parkplatzsuche, wenn man z. B. einen Ausflug in die nächste Stadt macht. 
  2. Die Anschaffungskosten – Der Kauf von einem Wohnmobil ist mit wesentlich höheren Kosten verbunden. Ein Einsteigermodell eines Wohnwagens ist neu bereits ab 15.000,- € zu bekommen, dagegen ist ein Einsteigermodell eines Wohnmobils ab 50.000,- € zu bekommen. Das sind keine verbindlichen Angaben, sondern unsere Erfahrungen im Laufe der Recherchen und der Preisunterschied ist eben schon enorm. 
  3. Der Fahrkomfort – Wir haben gerade einen schönen neuen Skoda Octavia mit guter Ausstattung und Fahrerassistenzsystemen bekommen, da kann ein Wohnmobil kaum mithalten – außer man greift richtig tief in die Tasche. Dazu muss ich aber sagen, dass zu unserem Glück so oder so die Anschaffung eines neuen PKW an stand und wir diesen so direkt für das Ziehen von einem Wohnwagen optimal aussuchen konnten. Außerdem verfügen wir beide über einen entsprechenden Führerschein, weshalb wir uns bei der Fahrt in den Urlaub auch mit Anhänger abwechseln können.

Ob nun Wohnwagen oder Wohnmobil ist natürlich persönlicher Geschmack. Wer sich noch genauer informieren möchte, sich unsicher ist und auch gerne einen Preisvergleich hätte, der kann sich ja mal diese Seite von www.caravaning.de anschauen. Hier werden sachlich Vor- und Nachteile beschrieben und Kosten der beiden Varianten genau erläutert. 

Für uns stand allerdings der Entschluss recht schnell fest und so war der Plan gefasst, dass wir Anfang 2019 unseren Wohnwagen kaufen werden. 


Wie sehen die Kriterien für unseren Wohnwagen aus?

Natürlich mussten wir uns erstmal ein paar Gedanken machen, z. B. darüber wie viel Geld wir ausgeben können, wie groß der Wohnwagen sein sollte, welche Ausstattung wir möchten und wie alt er höchstens sein soll. 

  1. Das Budget – Wir hatten ein bisschen Geld auf der hohen Kante und zudem Aussicht, dass im Januar noch etwas dazu kommt und so legten wir unser Budget erstmal auf 5.000 bis 7.000 € fest, dafür sollte man ja wohl etwas bekommen – so unser Gedanke. Selbstverständlich kam bei diesem Budget nur ein gebrauchter Wohnwagen in Frage.
  2. Die Größe – Zu groß sollte der Wohnwagen nicht sein. Wir sind zu zweit, weshalb ein gemütliches Bett, eine kleine Sitzecke und ein bisschen Küche für uns absolut ausreichend sind. Vier Schlafplätze und mehr, sind nicht nötig. Wenn wir auf einem Campingplatz sind, bauen wir uns ein Vorzelt daran, welches auch nochmal Platz bietet.
  3. Die Ausstattung – Was das Innenleben von so einem Wohnwagen angeht, waren wir uns sicher, dass wir Einzelbetten haben möchten. Diese kann man immer mit einem Mittelstück verbinden und so hat man ein großes Bett, aus dem man bequem nach hinten aussteigen kann und wir nicht übereinander klettern müssen. 

    Dieses Kriterium hat uns die Suche nicht gerade vereinfacht, da die meisten Wohnwagen entweder mit einem Französischen Bett ausgestattet sind oder mit einem Bett quer zur Fahrbahn, in dem einer vorn schläft und einer dahinter an der Wand.

  4. Das Alter – Wir hatten uns zudem noch in den Kopf gesetzt, dass der Wohnwagen nicht so furchtbar alt sein soll – bis 10 Jahre – haben wir uns überlegt, denn ein Umbau in Eigenregie kam für uns von Anfang an nicht in Frage. Wir sind beide handwerklich zwar nicht wirklich ungeschickt, dennoch würde dies unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten weit überschreiten. Der Wohnwagen sollte also schon möglichst unseren Vorstellungen entsprechen.

So hatten wir also unsere Hauptkriterien beisammen:

  • Nicht zu teuer – bis 7.000 €.
  • Nicht so groß.
  • Ausstattung: Einzelbetten.
  • Nicht so alt – bis 10 Jahre.

Da wir es eh kaum erwarten konnten, bis es mit dem Thema eigener Wohnwagen voran geht, haben wir uns also zusammen mit unseren Vorstellungen ins Internet begeben und erstmal auf Portalten wie „Mobile.de“, “Autoscout24” und ähnlichen Seiten gestöbert.

Was wir da so für Schönheiten entdeckt haben, ob unser zukünftiger Urlaubsbegleiter dabei war und was unsere Besuche bei verschiedenen Wohnwagenhändlern für Erkenntnisse gebracht haben, dazu in dem nächsten Bericht mehr.

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